Kunst

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Kunst

Als Mittel, nicht als Ziel, als Mittel des Ausdruckes des Geistes, der viel größer ist, als wir denken zu sein. Eingebunden ins kosmisch-universelle Bewusstsein, ist Kunst ein Umgang mit Energien, die geformt werden wollen; also hat Kunst eine gestaltende und verwandelnde Kraft, die ihr innewohnt, genauso wie die metaphysische Frage nach dem Sein.

Die Persönlichkeit des Künstlers zählt nicht länger; er ist Kanal für seine Beziehung zum Göttlichen, das aufzunehmen und auszudrücken ihm ein Bedürfnis ist.

Jeder hat das Potenzial, künstlerisch zu denken, zu schöpfen, zu schaffen….

 

Ästhetik

(Im weitesten Begriff, das Naturreich, die gesamte Schöpfung miteinbezogen, sowie den Alltag)

„Rasa“ (Sanskrit) bezeichnet den nicht in Worte fassenden Zustand der Freude und Erfüllung, die sich beim Betrachten eines Bildes oder Kunstwerkes einstellen kann. Es lässt sich beim Betrachtenden finden.

„Sämtliche Wahrnehmungen, die mit der Empfindung „schön“ verbunden sind, können Auslöser für solche Glücksgefühle sein“ (R.Eisler: Wörterbuch der philosophischen Begriffe) – somit kann eine ästhetische Wahrnehmung zu einer ordnenden Kraft werden, die beim Betrachter Selbstheilung auslöst.

Im Atelier

Im Prozess

Heilung

Ästhetische Kunst hat die Möglichkeit, das menschliche Herz zu berühren, zu begeistern, zu verzaubern, zu inspirieren in all ihrer möglichen Fülle des schöpferischen Potentials; sie soll dem Menschen und seiner Heilung dienen.

Freude und Dankbarkeit, die sich beim Betrachten einstellen, sind heilsam.

So möge die Schönheit des materiellen Lichtes ein Abbild des Geistigen sein.

Betrachtet man die Kunst in diesem Licht, so ist Kunst der Meditation gleich.